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Der allgemeine Pflanzenaufbau

Die einzelnen Pflanzenteile liefern teils verschiedene Wirkstoffe. Der pharmazeutische Name von Pflanzenteilen setzt sich immer aus zwei Wörtern zusammen (Cortex cinnamoni: Zimtrinde), wobei der botanische Name meist für die gesamte Pflanze steht (Cinnamomum: Zimt).

Fructus (Frucht)
Beispiele: Fructus foeniculi (Fenchelfrucht), Fructus juniperi (Wacholderbeere)

Flos (Blüte)
Beispiele: Flores sambuci (Holunderblüte), Flos chamomillae (Kamillenblüte)

Folium (Blatt)
Beispiele: Folium thymi (Thymianblatt), Folium nelumbinis (Lotusblatt)

Herba (Kraut)
Beispiele: Herba millefolii (Schafgarbenkraut), Herba urticae (Brennessel)

Cortex (Rinde)
Beispiele: Cortex hippocastani (Rosskastanienrinde), Cortex chinae (Chinarinde)

Radix (Wurzel)
Beispiele: Ginseng radix (Ginseng), Radix liquiritiae (Lakritzewurzel)

Semen (Samen)
Beispiele: Semen lini (Leinsamen), Myristica semen (Muskatnuss)

Rhizoma (Wurzelstock)
Als Wurzelstock wird ein Organ bezeichnet mit kurzen, dicken Internodien. Eigentlich handelt es sich um ein knollenartiges Sprossachsensystem und nicht um eine Wurzel im herkömmlichen Sinn.
Beispiele: Zingiberis rhizoma (Ingwer), Petasitides rhizoma (Pestwurz)